| GAV - Beschreibung |
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| Das GRAVITY ASSISTED VALVE arbeitet abhängig von der Körperposition des Patienten. Die Titantechnologie gewährleistet dabei höchste Präzision und funktionale Sicherheit. |
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| Abb. 1 |
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| Die Abb. 1 zeigt eine Funktionszeichnung des GAV. Das Ventil wird aus einem soliden und stabilen Titangehäuse gefertigt, dessen proximale Seite aus einer Kugel-Konus-Einheit besteht. Eine Spiralfeder kontrolliert hier den Ventilöffnungsdruck. Die Gravitationseinheit an der distalen Ventilseite besteht aus einer Tantal- und einer Saphirkugel. |
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| Horizontale Position |
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| So lange der Patient liegt, wird der intraventrikuläre Druck auschließlich von der Kugel-Konus-Einheit des GRAVITY ASSITED VALVE kontrolliert. Die frei beweglichen Kugeln der Gravitationseinheit stellen im Liegen keinen zusätzlichen Widerstand dar und halten den Strömungskanal an dieser Stelle automatisch offen. In Abb. 3 ist die Kugel-Konus-Einheit geschlossen und verhindert jegliche Liquordrainage. Steigt der intraventrikuläre Druck an, wirkt diese Kraft auf die Kugel-Konus-Einheit und sorgt schließlich dafür, dass die Feder nachgibt und sich zwischen dem Konus und der Kugel eine Lücke bildet, die nun den Durchfluss des Liquors zulässt. In Abb. 4 ist das GAV geöffnet. |
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| Vertikale Position |
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| In der aufrechten Körperhaltung wird die Gravitations- einheit durch das Herunterfallen der Kugeln automatisch aktiviert. Es stellt sich ein höherer Ventilöffnungsdruck ein, da nun die Öffnungsdrucke beider Ventilmechanismen (Kugel-Konus- und Gravitationseinheit) überwunden werden müssen. Richtet sich der Patient also auf, schließt sich die Gravitationseinheit und die Gefahr der Überdrainage wird reduziert (Abb. 5). |
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| Wenn die Summe beider Ventileinheiten durch den ansteigenden intraventrikulären Druck überwunden wird, öffnet sich das Ventil und ermöglicht somit die nötige Drainage (Abb. 6) des Hirnwassers |
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