| Das Krankheitsbild des Hydrocephalus |
|
|
| |
|
|
| Der Hydrocephalus (griech.: „hydro“ = Wasser, „kephale“ = Kopf) bezeichnet eine krankhafte Vergrößerung der mit Hirnwasser (Liquor) gefüllten Flüssigkeitsräume (Ventrikel) im Gehirn. |
|

Abb.1: links: CT eines Hydrocephalus; rechts: CT eines gesunden Gehirns |
| |
|
|
| Beim Erwachsenen zirkulieren ständig ca. 150 ml Liquor zwischen den Ventrikeln. Pro Tag werden etwa 500 ml Liquor produziert und schließlich vom venösen Blutsystem resorbiert, so dass man sagen kann, dass der Liquor etwa dreimal täglich ausgetauscht wird. Beim gesunden Menschen besteht ein Gleichgewicht zwischen Produktion und Resorption des Hirnwassers. Beim Hydrocephalus wird in der Regel mehr Liquor produziert als aufgenommen werden kann und es kommt zu einer Vergrößerung der Hirnkammern. |
|
|
| |
|
|
| Die Ursachen für ein entstandenes Ungleichgewicht beim Hydrocephalus sind vielfältig. Hydrocephalus kann bereits angeboren oder aber erst später erworben sein. |
|
|
| |
|
|
| Es wird weiterhin zwischen zwei Formen des Hydrocephalus unterschieden: |
|
|
|
|
|
|
|
|
| Hydrocephalus occlusus |
|
|
| |
|
|
= nicht kommunizierender Hydrocephalus:
Hier verhindert eine Blockade zwischen den Hirnkammern, dass diese miteinander „kommunizieren“ können. |
|
|
| |
|
|
| |
|
|
| Hydrocephalus communicans |
|
|
| |
|
|
= kommunizierender Hydrocephalus:
Wenn die Ventrikel frei miteinander verbunden sind, aber eine Störung der Hirnwasserresorption besteht, liegt ein Hydrocephalus communicans vor. |
|
|
| |
|
|
| |
|
|