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Gründung des Unternehmens

Gründung des Unternehmens

Mit dem Ziel, ein neuartiges Hydrocephalus-Ventil zu entwickeln, wand sich Christoph Miethke Anfang der 90er Jahre an das Bundesministerium für Forschung und Technologie, um eine öffentliche Entwicklungsfinanzierung für sein ehrgeiziges Projekt zu beantragen. Im Juni 1992 lag ihm der Zuwendungsbescheid vor und er gründete am 1. Juli gemeinsam mit Prof. Dr. Klaus Affeld und Prof. Dr. Dietmar Lerche das Unternehmen im Innovationspark Wuhlheide, Berlin. Mit einem Team von einem weiteren Ingenieur und zwei Studenten begann eine intensive Zeit der Forschung und Entwicklung.

Produktion einer Vorserie

Produktion einer Vorserie

Die Ergebnisse der ersten Vorserie eines hydrostatisch arbeitenden Ventils sind vielversprechend.

Die Ingenieure sitzen aber nicht nur an technischen Zeichnungen für Hydrocephalus-Ventile. Sie konzipieren auf gleiche Weise das Unternehmens-Logo.

Erste Produktpräsentation

Erste Produktpräsentation

Nach zwei Jahren der intensiven Entwicklungs-, Produktions- und Testphase wird erstmals das DUALSWITCH VENTIL auf der Medica in Düsseldorf vorgestellt.

1. Implantation des DSV

1. Implantation des DSV

Das erste DUALSWITCH VENTIL wird erfolgreich von Dr. med. Christian Sprung in der Charité in Berlin implantiert.

Das Unternehmen zieht von der Wuhlheide in das Innovations- und GründerZentrum in Berlin Adlershof.

Zertifizierung des QMS

Zertifizierung des QMS

Im April 1996 erfolgte die erfolgreiche Zertifizierung des Qualitätsmanagementsystems durch die DQS.

Zulassung des Ventrikelkatheters

Zulassung des Ventrikelkatheters

Mit der Zulassung des Ventrikelkatheters als Klasse III-Medizinprodukt kann das Behandlungsset vervollständigt werden. Jetzt kann ein Patient erstmals komplett mit Miethke-Produkten versorgt werden.

Präsentation des paediGAV

Präsentation des paediGAV

Mit der Entwicklung des paediGAV - abgeleitet vom SHUNTASSISTANT, ergänzt mit einer Kugel-Konus-Einheit - können wir 1998 erstmals ein hydrostatisches Kinderventil auf dem jährlichen Treffen der International Society for Pediatric Neurosurgery (ISPN) in Marseille präsentieren.

Zum Miethke Produktportfolio gehören damit inzwischen das DSV, MSV, SA, paediGAV, Katheter, Reservoire und Umlenker.

Innovationspreis Berlin-Brandenburg

Innovationspreis Berlin-Brandenburg

Die Christoph Miethke GmbH & Co. KG gewinnt den Innovationspreis Berlin-Brandenburg für die Entwicklung des DSV.

Im selben Jahr beginnt die Kooperation mit dem Vertriebspartner Aesculap B.Braun an, was ein bedeutender Schritt in der Geschichte beider Unternehmen sein wird.

Der Umzug in den Europarc Dreilinden in diesem Jahr der großen Ereignisse nur noch eine Nebensache.

Erster eigener Langdrehautomat

Erster eigener Langdrehautomat

Im Winter 2001 kaufen wir uns den ersten Langdrehautomaten, der mit großer Freude und Ehrfurcht in der Produktion aufgenommen wird.

Im Fokus diesen Jahres stand und steht die Vorbereitung auf die FDA-Zulassung, um unsere Hydrocephalus-Ventile auch auf dem US-amerikanischen Markt anbieten zu können.

 

 

10 Jahre Miethke

10 Jahre Miethke

Rechtzeitig zum 10. Firmenjubiläum wird das GAV in den europäischen Markt eingeführt und die Entwicklung an einem völlig neuen Ventilkonzept aufgenommen: für das erste verstellbare Hydrocephalusventil proGAV gibt es erste technische Zeichnungen.

Und zehn Jahre müssen auch gebührend gefeiert werden. Bei Miethkes tut man das seit jeher mit Bewegung, genauer: mit Fußball. Mitarbeiter, Freunde, Bekannte, Partner - sie alle treten in einem großen Fußballturnier mit acht Mannschaften gegeneinander an. An den Sieger kann sich niemand mehr erinnern.

Einzug in die Ulanenkaserne & Zulassung proGAV

Einzug in die Ulanenkaserne & Zulassung proGAV

2004 ist wieder eines der ereignisreichen und besonderen Jahre: das erste verstellbare Hydrocephalus-Ventil proGAV wird zugelassen.

Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck verschafft sich einen Einblick in die Wachstumsbranche Medizintechnik und besucht unsere Produktion.

Und schließlich ziehen wir im September in die historischen Gemäuer unseres neuen Firmengebäudes in der Ulanenkaserne in Potsdam.

proGAV Symposium

proGAV Symposium

Nach der Zulassung des proGAV in 2004 findet das erste proGAV Symposium in Potsdam statt. Hier tauschen Neurochirurgen ihre ersten intensiven Erfahrungen mit dem neuen Hydrocephalus-Ventil aus.

Innovationspreis für proSA

Innovationspreis für proSA

Die innovative Neuentwicklung proSA - ein verstellbarer Shuntassistant - steht im besonderen Fokus.

Im ersten proSA-Meeting wird mit nationalen Neurochirurgen intensiv die aktuellste Entwicklung des neuartigen Ventils diskutiert.

Im Herbst erhalten wir im Rahmen der Innovationspreisverleihung der IHK Potsdam erst eine besondere Anerkennung für unser innovatives Produkt proSA. Kurz darauf gewinnen wir zum 2. Mal den Innovationspreis Berlin-Brandenburg - ebenfalls für das proSA.

1. Implantation des proSA

1. Implantation des proSA

Das innovative proSA (die verstellbare Gravitationseinheit) wird zugelassen und erstmals durch Prof. Dr. med. Uwe Kehler in der Asklepios Klinik Altona in Hamburg implantiert.

Hydrocephalus Forum Pädiatrie

Hydrocephalus Forum Pädiatrie

Nach nunmehr sechs erfolgreichen Jahren mit dem Hydrocephalus Forum und dem im vergangenen Jahr erfolgreich etablierten Hydrocephalus Forum für OP-Personal führen wir nun zum ersten Mal ein Hydrocephalus Forum für Pädiatrie durch.

Alle drei Veranstaltungen werden ausgesprochen gut angenommen und sind eine gut genutzte Plattform für den wissenschaftlichen Austausch und die rege Diskussion vieler Themen rund um Hydrocephalus.

20 Jahre Miethke

20 Jahre Miethke

2012 ist das Jahr unseres 20-jähriges Firmenjubiläums. Uns bietet dieses Jubiläum eine passende Gelegenheit für einen Rückblick, der offenbart, dass die Liste derer, denen wir für die Unterstützung dankbar sind, lang ist. Daher steht für uns im Mittelpunkt der Dank für das Vertrauen, die Hilfestellungen und die Mitarbeit an einem Projekt, das hoffentlich noch lange nicht sein Ende erreicht. Danke.

Einführung des Thomale Guide

Einführung des Thomale Guide

Mit der jüngsten Entwicklung - dem Thomale Guide - kann der Ventrikelkatheter künftig mit einem einfachen Instrument und einer zugehörigen iPhone-App (zugelassenes Medizinprodukt) einfach navigiert und korrekt platziert werden. Der Einsatz teurer Navigation bei recht einfachen Fällen oder das Risiko einer inkorrekten Platzierung durch freihändige Katheteranlage kann in Zukunft umgangen werden.

proGAV 2.0

proGAV 2.0

Mit dem proGAV 2.0 haben wir unser bewehrtes proGAV konsequent weiterentwickelt. Bei seiner Entwicklung haben wir von Anfang an sehr aufmerksam den Patienten, Ärzten, unseren Vertriebspartnern und auch den Kritikern zugehört. So konnten wir ein bereits sehr gutes Ventil weiter verbessern.

Das proGAV 2.0 ist wie sein Vorgänger ein lageabhängig arbeitendes Ventil, das vor allem einen verlässlichen Schutz vor Überdrainagekomplikationen bietet. Es besteht aus einer verstellbaren Differenzdruckeinheit und einer Gravitationseinheit. Im proGAV 2.0 vereinen sich bewährte Eigenschaften mit innovativen Neuerungen.

Sensor Reservoir

Sensor Reservoir

Mit dem SENSOR RESERVOIR haben wir die erste langzeit-implantierbare Messzelle zur Messung der Druckverhältnisse innerhalb eines Shuntsystems auf den Markt gebracht.

Sie ist in einem Reservoir für ein Ventrikel-Drainage-System integriert und überträgt die Druckwerte mit Hilfe eines Lesegeräts telemetrisch und somit nicht-invasiv.

So kann erstmals der Druck in einem Shuntsystem gemessen, bewertet und in die Behandlungsoptionen einbezogen werden.

Die Daten werden auf einer SD-Karte gespeichert und können zur intensiveren Auswertung in eine andere Software übertragen werden.

Neuer Produktionsstandort

Neuer Produktionsstandort

Wir brauchten mehr Platz und jetzt ist er da: Im Juni sind die spanende Fertigung, das Qualitätsmanagement, SCM und ein Teil unserer Reinraumfertigung in unseren neuen Produktionsstandort - die Reithalle in den Roten Kasernen - eingezogen. Die einstige Reithalle des 2. und 4. Garde-Feldartillerie-Regiments der roten Kaserne ist jetzt also zu einer weiteren Produktions- und Arbeitsstätte für uns geworden.