proSA®

Verstellbar für die aufrechte Körperlage

FEATURES

  • erstes verstellbares Hydrocephalusventil für die stehende Körperposition
  • effizienter Schutz vor Überdrainage durch individuell und stufenlos einstellbaren Öffnungsdruck von 0-40 cmH2O
  • schnelle und unkomplizierte Verstellung
  • MRT-verträglich bis 3 Tesla: keine Röntgenkontrolle nach MRT notwendig, keine zusätzliche Strahlenbelastung für den Patienten
  • „Active Lock“ Mechanismus: sicher vor ungewollter Verstellung durch Magnete des täglichen Lebens wie Smartphone, Spielzeug, Induktionsherd oder Sicherheitsschranken am Flughafen
  • präzise Feinwerktechnik
  • robust und langlebig durch die Verwendung von Titan

Funktionsweise

Das proSA besteht aus einem stabilen Titangehäuse, in dessen proximalem Teil ein Kugel-Konus-Ventil integriert ist. Eine Saphirkugel garantiert den präzisen Verschluss. Ein Gewicht, verbunden mit einer Stabfeder, hält die Saphirkugel im Kugelsitz. Abhängig von der Körperposition verändert sich die Gewichtskraft und somit der Ventilöffnungsdruck. Auf diese Weise kann in jeder Körperposition eine für den individuellen Patienten optimale Liquordrainage sichergestellt werden. Über einen drehbar gelagerten Rotor kann die Vorspannung der Feder und damit der Ventilöffnungsdruck durch die Haut magnetisch verstellt werden.

Horizontale Position

Die Gravitationseinheit ist in der Liegendposition immer geöffnet und stellt keinen Widerstand dar. So ist der Öffnungsdruck des proSA in der horizontalen Körperposition ausschließlich durch die Differenzdruckeinheit charakterisiert. Sie bleibt so lange geschlossen und verhindert die Liquordrainage, bis der intrakranielle Hirndruck (ICP) des Patienten so stark ansteigt, dass die eingestellte Federkraft, die die Kugel sonst verschlossen hält, überwunden wird. Die Verschlusskugel bewegt sich aus dem Konus und erlaubt somit die entsprechende Liquordrainage.

Vertikale Position

In senkrechter Position arbeiten das proSA und das Differenzdruckventil gemeinsam. Übersteigt die Summe aus intrakraniellem Druck und hydrostatischem Druck den Ventilöffnungsdruck, bestehend aus der Summe des Differenzdruckventils und des proSA, bewegt sich die Verschlusskugel aus dem Konus und ein Spalt zur Liquordrainage wird freigegeben. Ein weiterer Druckanstieg wird somit verhindert.

VENTIL­VERSTELLUNG

Die patentierten Verstell- und Kontrollinstrumente für das proSA garantieren eine unkomplizierte Verstellung des Ventils. Belastende Röntgenuntersuchungen sind nicht erforderlich. Der einzigartige "Active-Lock"-Mechanismus schützt das proSA vor ungewolltem Verstellen durch den Einfluss externer Magnetfelder. Dank des großen Verstellradius von 300° Grad bietet das Ventil eine äußerst hohe Präzision.

1. LOKALISIEREN

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Zunächst wird das proSA mit den Fingern tastend lokalisiert.

Als Hilfsinstrument steht der proSA Kompass zur Verfügung, mit dessen Hilfe auch der eingestellte Öffnungsdruck ermittelt werden kann. Führt man den proSA Kompass über den Implantationsort des Ventils, richtet er sich über der Verstelleinheit des proSA aus. Auf der Skala des Kompasskann zudem der eingestellte Öffnungsdruck abgelesen werden.
 

2. PRÜFEN

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Mit dem proSA Prüfinstrument kann der  Öffnungsdruck kontrolliert werden.

Es muss gemäß Gebrauchsanweisung auf das Ventil aufgesetzt werden.
Durch Betätigen des Auslöseknopfs wird der eingestellte Öffnungsdruck im Display angezeigt.

3. VERSTELLEN

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Der gewünschte Öffnungsdruck wird zunächst am proSAVerstellinstrument ausgewählt.

Das proSAVerstellinstrument wird nun gemäß Gebrauchsanweisung auf dem Ventil positioniert. Durch leichten Druck auf den Auslöseknopf wird die mechanische Kopplung "Active-Lock" gelöst und der gewünschte Öffnungsdruck eingestellt.

Erfahren Sie mehr über die proSA Verstellinstrumente
zu den Instrumenten

proSA® Verstelleinheit

Druckstufen­erkennung im Röntgenbild

 

Die eingestellte Druckstufe des proSA kann jederzeit ohne zusätzliche Röntgenuntersuchung mit dem proSA Prüfinstrument zuverlässig kontrolliert werden.

Für die Erkennung im Röntgenbild empfehlen wir die Nutzung der MIETHKE App. Hier kann das Ventil individuell gemäß dem Röntgenbild nachgestellt und mittels eines Templates sicher abgelesen werden, welche Druckstufe das proSA im Röntgenbild darstellt (im Bild rechts: 4 cmH2O). Als Orientierung, um die Druckstufe nicht seitenverkehrt abzulesen, dient die Aussparung (auf der linken Seite).

Die Auswahl der geeigneten Druckstufe des proSA ist von mehreren Faktoren abhängig, u.a. Alter, Aktivitätsgrad, Größe und Statur des Patienten. Informationen zu der Druckstufeneinstellung entnehmen Sie unserer Druckstufenempfehlung.

MIETHKE APP - VENTILE EINFACH VERSTEHEN

Die MIETHKE App zeigt anschaulich und schnell verständlich die Funktionsweise unserer Ventile:

Einfluss der Körperposition auf den Öffnungsdruck: Der Bewegungssensor des Smartphones simuliert die Körperlage des Patienten: aufrecht - schräg - liegend.

Druckstufenerkennung im Röntgenbild: Jede eingestellte oder voreingestellte Druckstufe ist hier dargestellt und mittels Templates einfach zu erkennen.

Simulation der Verstellbarkeit: Ventile lassen sich einfach mit dem Finger verstellen und helfen so beim Verstehen, was im Inneren des Ventils passiert.

Blick ins Innere von MIETHKE-Ventilen: Alle Ventile gewähren einen Blick auf ihre Bauweise und so kann der Einfluss des Liquorflusses auf die Funktionsweise leicht verständlich gezeigt werden.

kostenlos für Apple und Android
 

   

proSA®

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UNSERE PARTNERSCHAFT
MIT B. BRAUN

B. Braun und MIETHKE - Gemeinsam für ein besseres Leben mit Hydrocephalus

Uns verbindet eine intensive und lange Partnerschaft mit B. Braun auf dem Gebiet der Neurochirurgie. Dabei treibt uns eine gemeinsame Vision an: mit innovativen Lösungen das Leben von Hydrocephalus-Patient*innen auf der ganzen Welt zu verbessern.

Unsere Partnerschaft ist eine spannende Kombination aus der fast 180-jährigen Expertise von B. Braun als eines der weltweit führenden Medizintechnik- und Pharmaunternehmen und unserer Agilität als innovatives Unternehmen und Technologieführer für gravitationsbasierte Shunt-Technologie. 

 

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